Ausbildung zum betrieblichen Mentor FA: Begleitung in Herausforderungen

Können Sie sich vorstellen, dass man einem Knaben den Namen Susanne gibt? Oder dass jemand mit Vornamen Mentor heisst? Beides sind Tatsachen und hat seine Gründe.

«My Name is Sue» – vom einsamen Einstieg ins Leben und dem Umgang mit Herausforderungen

«Mein Name ist Susanne», so lautet einer der erfolgreichsten Songs der Country-Legende Johny Cash. Er handelt von einem Jungen, der seinen Vater sucht, um mit ihm abzurechnen, weil er ihm den Vornamen Sue gegeben hat. Einem Jungen einen weiblichen Namen zu geben, bedeutet zwangsläufig Spott und Hohn. Als er seinen Vater endlich findet, kommt es zu einem Kampf und schliesslich zu folgender Auflösung:

«Der Vater erklärt, warum er ihm diesen Namen gab. In einer rauen Welt sollte der Name den Sohn abhärten, damit er lerne, sich zu wehren, denn der Vater wusste schon bei der Geburt des Sohnes, dass er nicht lange bei ihm bleiben würde. Daraufhin vergibt der Sohn dem Vater, und sie umarmen sich.»

Die Idee für diesen Song entstammt einer wahren Geschichte. Der wirkliche Sue war ein gewisser Sue Kerr Hicks (1895–1980), ein Richter aus Madisonville/Tennessee. Er war das jüngste von neun Geschwistern und erhielt den Vornamen seiner bei seiner Geburt verstorbenen Mutter.

Der Richter hatte über 800 Mordfälle zu richten, aber berühmt wurde er durch seinen Vornamen Sue.

Wikipedia.org

Mentor = Vorname und Beruf mit Zukunft

Zurück in die heutige Zeit. Noch immer gibt es Vornamen, die einen aufhorchen lassen. Da sind zum Beispiel Tarzan, Blaubeere, Katzbachine, Napoleon, Schneewittchen, Eitelfritz, Klodwig und viele mehr.

Doch es gibt auch Vornamen die kulturbedingt besonders klingen. So ist zum Bespiel in Kroatien der Name Mentor beliebt. Mit der Bedeutung:

«Erfahrener Freund, Lehrer oder Ratgeber»

Seit 2015 gibt es in der Schweiz eine eidgenössische Ausbildung zum betrieblichen Mentor. Was dieser Bedeutung so ziemlich entspricht.

Eidg. betrieblicher Mentor/in FA – professionell Menschen begleiten

Unsere beiden Beispiele Sue und Mentor haben etwas Gemeinsames.

Sie sollen Menschen auf das Leben vorbereiten, damit diese mit all seinen Herausforderungen umgehen können.

Während sich Sue allein durchsetzen muss und eine entsprechende Wut in sich herumträgt, ist es das erklärte Ziel eines Mentors, Menschen zu begleiten, zu motivieren und zu stärken. Ein Mentor ist ganz klar eine Vertrauensperson.

Nachfolgende Beispiele zeigen auf, wo der betriebliche Mentor FA zum Einsatz kommt:

  • Manchmal steht eine berufliche Veränderung an. Eine Firma wird verkauft und/oder in eine neue integriert. Mitarbeiter sehen sich plötzlich neuen Arbeitsbedingungen ausgesetzt.
  • Ein Unternehmen will gezielt die anstehende Digitalisierung planen und Mitarbeiter für diese neue Herausforderungen motivieren und weiterbilden. Dann braucht es einen Coach/Mentor, der versteckte Ängste spüren und benennen, der Mitarbeiter auffangen und begleiten kann.
  • Unsere Bevölkerung hat sich in den letzten Jahren nachhaltig verändert. Durch die Flüchtlingskrise sind zahlreiche Menschen aus anderen Kulturen und mit anderen Denkweisen bei uns angekommen und müssen integriert werden. Auch hier kann ein Mentor wertvolle Unterstützung bei der Integration im Berufsleben bieten.

Der betriebliche Mentor erstellt individuelle Coaching-Konzepte und begleitet fachgerecht durch die Anpassungszeit. Er erstellt in Absprache mit der auftraggebenden Firma oder Einzelperson einen klar formulierten Coaching-Auftrag und zeichnet sich verantwortlich für Controlling und Qualitätssicherungsprozess.

Das Berufsbild des eidg. betrieblichen Mentor FA im Überblick.

Berufskompetenzen auf einen Blick

Ausbildung zum Mentor

Der wirtschaftliche Druck nimmt sowohl auf Arbeitgeber wie Arbeitnehmer zu. Die Coaching-Ausbildung zum betrieblichen Mentor FA durch Coachingplus in Kloten kann dem entgegenwirken und für Mitarbeiter, Führungskräfte oder beruflich Selbstständige wertvolle Impulse für die Personalentwicklung oder fürs Teamcoaching etc. liefern.

Ausbildung zum Mentor im Überblick

Beruf mit Sinn

Welch harte Methode, einem Menschen einen unpassenden Namen zu geben, damit er von klein auf lernt, sich zu verteidigen!

Wie viele Kräfte und Perspektiven können freigesetzt werden, wenn Menschen professionell, persönlich und motivierend begleitet werden? Das genau ist Mentoring.

Und ebensolche Mentoren braucht unsere Gesellschaft heute und in den kommenden beruflichen und wirtschaftlichen Anforderungen.

Mentor Uka