Veränderungen im Job – Hard- und Soft- Skills sind gefragt

Immer mehr Arbeitnehmer realisieren starke Veränderungen (insbesondere geprägt durch die zunehmende Digitalisierung) in ihrem Berufsbild. Die fortschreitende Technisierung und das daraus resultierende «gefährliche» Unbekannte schüren Ängste. Was kann man tun und welche Möglichkeiten hat man, um seine berufliche Zukunft positiv zu prägen?

Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Berufsbilder verändern sich in dem Sinne, dass immer mehr auch digitale Herausforderungen anstehen. Insbesondere der Bereich der Datenerfassung (z. B. Reporting, Kundenprofile) nimmt stetig zu. Unklar ist, welchen Einfluss die Digitalisierung längerfristig haben wird.

Der McKinsey Report (2017) zeigt auf, dass Maschinen bereits rund 50 Prozent der Arbeitsaufgaben gleichwertig oder sogar besser als Menschen erledigen können (Quelle: digital-magazin.de). Mitarbeiter leisten dann einen unersetzlichen Beitrag, wenn sie vorausdenken, sich ein fundiertes Wissen erarbeiten oder Aufgaben perfektionieren.

Weiterbildung im fachlichen Bereich ist einer der besten Garanten für die Erhaltung des Arbeitsplatzes. Aber nicht nur!

Dank Technik mehr Kundenkontakt

Veränderungen im Job. Nebst dem fachlichen Know-how sind Softskills sehr wichtig. Ein Beispiel, wie das umgesetzt werden kann, zeigt die Raiffeisenbank. Im Artikel «Begegnungsbank im Stammhaus» (brem-zehnder.ch) wird das neue Konzept «Umwandlung der Kundenzone zum bereits bewährten Begegnungsbank-Konzept» vorgestellt.

«Mit der Aufhebung der Bargeldschalter und der damit verbundenen Verlagerung der Ein- und Auszahlungen an Automaten kann mehr Zeit für die individuelle Beratung geschaffen werden.»

Dank der Nutzung technischer Möglichkeiten kann mehr Kundenkontakt geschaffen werden. Die Mitarbeiter der Raiffeisenbank stehen dadurch den Kunden als Berater in allen Fragen zu ihren Dienstleistungen zur Verfügung.

«Selbstverständlich werden die Kunden während der Betriebszeiten bei der Benützung der Automaten unterstützt, oder die Mitarbeitenden erledigen die Bargeldtransaktion, während der Kunde gemütlich einen Augenblick in der Lounge verweilt.»

Damit wird Kundennähe wieder möglich. Dieses Beispiel zeigt eine ideale Mischung, wie sich Mensch und Technik ergänzen können.

Coaching und Mentoring

Digitalisierung braucht fachliche Begleitung, damit die Bedürfnisse der Kunden erfüllt werden. Die andere wichtige Voraussetzung ist das Coaching und Mentoring. Viele – vor allem ältere Menschen – haben Angst vor Technik, vor Unbekanntem und können oder wollen bei diesem Schritttempo nicht mithalten. Hier ist es wichtig, dass Ängste von Kunden und die meist damit verbundene Zurückhaltung durch Mitarbeiter erfasst und aufgefangen werden können.

Aus diesem Grund gibt es vermehrt Aus- und Weiterbildungen für die Schnittstelle zwischen Mensch und Technik.

Eine solche Ausbildung ist die zum Coach oder eidg. betrieblichen Mentor.

Mit Mentoring Vorsprung schaffen

Wer ein Smartphone oder einen Computer kaufen will, wird vom Verkäufer oft mit technischen Daten und Tools zugedeckt.

«Kunden wollen zuerst gehört und wahrgenommen werden!»

Wie wohltuend ein Verkäufer, der zuerst das individuelle Bedürfnis abklärt und darauf die ganze Begleitung des Kunden aufbauen kann. So entsteht Kundenzufriedenheit. Eine ideale Ausbildung, die Kompetenzen im Bereich Begleitung von Menschen fördert, ist die zum eidg. betrieblichen Mentor FA. Diese Ausbildung unterstützt zum Beispiel Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter motivieren und fördern wollen. Auch Mitarbeiter, die komplexe Produkte oder Dienstleistungen verkaufen und Kunden begleiten, können sowohl von einer Coaching- als auch Mentoring-Ausbildung profitieren. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Soft-Skills sind in jedem Beruf und auch im privaten Bereich gewinnbringend umsetzbar.

Einen Überblick von Best-Practice-Beispielen finden Sie hier auf Coachingplus.ch.